F.A.Q. – häufig gestellte Fragen

tomaten

Was ist „Solidarische Landwirtschaft“?

In der solidarischen Landwirtschaft (SoLaWi) schließen sich Menschen zu einer Gemeinschaft zusammen, die eine ökologische und nachhaltige Landwirtschaft fördern wollen. Diese arbeiten dann in Kooperation mit einem Landwirt, um ihre Lebensmittel so direkt wie möglich zu bekommen und den landwirtschaftlichen Betrieb zu Unterstützen.

Was ist die Solidarische Landwirtschaft Nordheide/Buxtehude/Wilhelmsburg?

Die vereinigten Solawis Nordheide-Wilhelmsburg-Buxtehude kooperieren mit dem BioHof Quellen. Unter dem Namen Solawi Superschmelz (hmmm, leckerer Riesenkohlrabi) wird gemeinsam Gemüse angebaut. Die Ernte wird dann an alle Mitglieder der Solawi verteilt.

Die Mitglieder der Solawi tragen gemeinsam alle Kosten und Risiken, die in der Gärtnerei anfallen. Dazu gehört die Planung und Ausführung des Anbauplans für die Saison, Personal- und Gerätekosten, Jungpflanzen, Saatgut, Ernteausfälle usw.

Die Mitglieder der Solawi legen vor Beginn des Wirtschaftsjahres in Absprache mit den Gärtner*Innen fest, welche Gemüsesorten angebaut werden. Zur Mitarbeit auf dem Acker sind alle „Solawistas“ aufgerufen, die Zeit für und Freude an dieser Arbeit haben. Es ist nicht zwingend erforderlich, dass alle Mitglieder mitarbeiten, aber das Gärtner*Innen-Team freut sich sehr über helfende Hände.

Was wird angebaut?

Der Anbauplan enthält: Asiasalat, Baby Leaf, Blumenkohl, Brokkoli, Chinakohl, Dicke Bohnen, Eissalat, Endivie, Feldsalat, Fenchel, Gelbe Bete, Grün-, Schwarz- und Palmkohl, Gurken, Hirschhornwegerich, Knollensellerie, Kohlrabi, Kopfsalat, Kräuter (Blutampfer, Sauerampfer, Kerbel, Bohnenkraut, Oregano, Koriander, Petersilie, Majoran, Thymian…), Kürbis, Mangold, Möhren, Pak Choi, Paprika, Pastinake, Petersilienwurzel, Porree, Postelein, Radicchio, Radieschen, Romana, Romanescu, Rosenkohl, Rote Bete, Rotkohl, Rübstiel, Rucola, Salate div., Spinat, Spitzkohl, Stangenbohnen, Staudensellerie, Steckrübe, Superschmelz, Tomaten, Weißkohl, Wirsing, Zucchini, Zuckererbsen, Zuckerhut, Zuckermais, Zwiebeln.

Was wird wann geerntet?

So ganz genau können wir das nicht sagen, weil wir nicht vorhersehen können, wie die Witterung sein wird. Es gibt aber einen Anbau- und Ernteplan, der von unserem Gärtner*Innen-Team immer wieder aktualisiert wird.

Das planen wir im Frühjahr und Sommer zu ernten und das im Herbst und Winter.

Wann ist ein Einstieg möglich?

Im Prinzip ist ein Einstieg bis zum Anfang des jeweiligen Wirtschaftsjahres am 1. April möglich. Im Laufe des Wirtschaftsjahres ist ein Einstieg nur möglich, wenn ein anderes Mitglied die Solawi verlässt.

Für das Gemüsejahr 2019/2020 haben wir noch Plätze frei. Du kannst dir jetzt hier einen Ernteanteil sichern.

Muss ich mitarbeiten?

Nein! Obwohl wir gerne jede/n, die/ der Zeit und Freude an der Mitarbeit hat auf unserem Acker willkommen heißen, verstehen wir auch, dass dies nicht für alle Mitglieder zutrifft.

Ist der Anbau Bio?

Die Anbauflächen unserer Partnerbetriebe sind Bio-zertifiziert.

Die biologischen Anbaumethoden der „Solidarischen Landwirtschaft“ verbessern die Fruchtbarkeit des Bodens und tragen zur nachhaltigen Humusbildung bei. Pestizide sowie Kunstdünger werden nicht eingesetzt.

Die Transportwege der Ernten zu den Verteilerstationen sind kurz. Das schützt unser Klima und sichert ein frisches Produkt. Wir sind mehr als nur „Bio“, wir sind SoLaWi!

Wie viel kostet der Spaß?

Wie hoch der Jahresbeitrag ist, hängt von der Anzahl der Mitglieder ab und wird  jeweils vor Beginn des Wirtschaftsjahres neu ermittelt und durch ein Bieterverfahren individuell vereinbart. Damit entspricht dein jährlicher Beitrag einem Teil der Gesamtkosten des landwirtschaftlichen Betriebes im Wirtschaftsjahr.

In diesem Jahr liegt der Richtbetrag bei 516 Euro pro Kopf und Jahr bzw. 43 Euro monatlich. Wir bieten auch einen Familien-Anteil an, der auf ca. 2,5 Personen ausgelegt ist. Dieser kostet 1284 Euro im Jahr bzw. 107 Euro im Monat.

Den Wirtschaftsplan findest du im Anmeldeformular hinterlegt.

Wo wird angebaut?

Auf den Pachtflächen des Biohof Quellen, Quellen 2, 21255 Wistedt (Gemüse im Freiland und im Folientunnel).

biohof-quellen-logo

Muss ich dahinfahren?!?

Nein! Die SoLaWi Nordheide liefert die Ernte immer frisch an Verteilerstationen in der Nordheide, im Alten Land und Hamburg. Sie können Ihren Anteil bequem in Ihrer Nähe abholen.

Wie viel Gemüse beträgt ein Anteil?

Die Menge deines Anteils bestimmst du durch die Angabe der Personen, die damit versorgt werden sollen. Die Menge bzw. Stückzahl kann je nach Wetterlage und Jahreszeit variieren. In der Hochsaison (Frühjahr und Sommer) wird erfahrungsgemäß mehr geerntet und geliefert als in der Nebensaison (Herbst und Winter). (s. Frage „Was wird wann geerntet?“)

Ich lebe allein, kann ich weniger bekommen?

Da die Menge pro Kopf bestimmt wird, ist es nicht möglich „halbe Köpfe“ zu beliefern. Für den Wenig-Esser ist es sinnvoll sich einen Anteil mit Nachbarn, Freunden oder Bekannten zu teilen.