Über uns

Was ist „Solidarische Landwirtschaft“?

In der solidarischen Landwirtschaft (SoLaWi) schließen sich Menschen zu einer Gemeinschaft zusammen, die eine ökologische und nachhaltige Landwirtschaft fördern wollen.

Diese arbeiten dann in Kooperation mit einem Landwirt und mit ihren Gärtner*Innen, um ihre Lebensmittel so direkt wie möglich zu bekommen und den landwirtschaftlichen Betrieb zu unterstützen. Dadurch haben die Gärtner*Innen einen sicheren überschaubaren Markt für ihre Erzeugnisse, und die Gemeinschaft frische, saisonale und regionale Lebensmittel.

Wie geht das bei der SoLaWi Nordheide?

Ab der Anbausaison 2019/2020 startet die Solawi Nordheide als vereinigte „Solawi Superschmelz“ gemeinsam mit Menschen aus Wilhelmsburg und Buxtehude ins neue Gemüsejahr. Trägerverein ist Alternation e.V. aus Wilhelmsburg. Die Solawi Superschmelz arbeitet mit der Solidar-Hof Nordheide KG und dem BioHof Quellen, beide in Wistedt, zusammen.

Gemeinsam werden Gemüse und Obst angebaut und gepflegt. Die Ernte wird einmal pro Woche vom Logistik-Team auf direktem Weg zu den wohnortnahen Verteilerstationen geliefert und dort von den Mitgliedern abgeholt.

Die Gemeinschaft trägt alle Kosten und Risiken, die bei Anbau, Pflege und Ernte anfallen.

Vor Beginn des Wirtschaftsjahres wird in Absprache mit den Gärtner*Innen festgelegt, was angebaut werden soll.

Es gibt mehrere Teams für die Mitarbeit auf dem Acker, bei der Ernte, der Logistik sowie für Öffentlichkeitsarbeit und Organisation von Festen. Die anfallende Arbeit wird auf (möglichst) viele Schultern verteilt – und zum Teil im Ehrenamt und zum Teil von Festangestellten erledigt.

Jede/r kann und darf nach Absprache mit den Gärtner*Innen auf dem Acker helfen. Genauso kann jede/r  in anderen Bereichen aktiv werden. Es gibt AGs, die zusammen einkochen und haltbar machen, Holz- und Bauarbeiten erledigen oder die Permakultur- und Mitgliederflächen entstehen lassen. Um uns totz des großen Einzuggbiets zu vernetzen, arbeiten wir gerade an Ideen, wie wir uns für die Umsetzung gemeinsamer Ideen besser vernetzen können.

Solidarische Landwirtschaft und Nachhaltigkeit

Die biologischen Anbaumethoden der Solidarischen Landwirtschaft verbessern die Fruchtbarkeit des Bodens und tragen zur nachhaltigen Humusbildung bei.

Wir verzichten bewusst auf Pestizide sowie Kunstdünger.

Die Transportwege der Ernten zu den Verteilerstationen sind kurz. Das schützt unser Klima und sichert ein frisches Produkt.

  • Biologischer Anbau ohne Pestizide und Kunstdünger
  • Kompostierung und Gründüngungen zur Humusbildung
  • Kurze Transportwege

Solidarische Landwirtschaft ist gelebter Umwelt- und Naturschutz.

Der bäuerliche Betrieb – nicht das einzelne Lebensmittel – wird finanziert

Die Solawi-Mitglieder bilden zusammen mit dem landwirtschaftlichen Betrieb einen Wirtschaftskreislauf.

Die Produkte werden nicht vermarktet und es gibt keinen Zwischenhandel.

Der Gärtnerei bekommt dadurch Planungssicherheit, minimiert das wirtschaftliche Risiko und erhält Freiräume für neue Anbauformen. Dinge, die im Zeitalter der Agrarindustrie schwer zu bekommen sind.

Die Mitglieder der Solawi erhalten frische, saisonale und regionale Produkte.

Durch Teilnahme an der Bewirtschaftung sammeln die Solawistas Erfahrungen über gesunde Nahrung, sowie Bodenpflege und Lebensmittelanbau.

Durch dieses Verfahren sichern wir eine Zukunft der nachhaltigen Landwirtschaft in unserer Region, und vertiefen unsere Beziehung, sowie die Beziehungen unserer Familien und Freunde zur Quelle unserer Lebensmittel.

  • Frische, saisonale und regionale Produkte
  • Sichere Zukunft der regionalen, nachhaltigen Landwirtschaft